Kroatien


Informationen zur Reise

  • Region: Kroatien |Plitvicer Seen, Region Sibenik und Kornaten
  • Reisezeitraum: 11.07.- 20.07.2019

Das Boot „Fee Zadar“

  • Bootstyp: Katamaran Saona 47
  • Länge: 13,94 m
  • Breite: 7,70 m
  • Tiefgang Min.: 1,30 m
  • Anzahl Kabinen: 5
  • Badezimmer: 5
  • Größe Treibstofftank: 940 L

Unsere Erlebnisse

Die letzten Jahre waren wir mit Hausbooten in Italien und Frankreich unterwegs. Dort waren wir meistens nur auf Flüssen unterwegs. Das Ziel des jetzigen Urlaubs ist Kroatien bei dem es mit einem Katamaran aufs offene Meer geht. Unser 1. Stopp führte uns zuerst an die Plitvicer Seen. Der Nationalpark Plitvicer Seen ist der flächenmäßig größte Nationalpark Kroatiens und zugleich auch der älteste Nationalpark Südosteuropas. Im deutschsprachigen Raum bekannt geworden ist der Park unter anderem durch die Karl-May-Verfilmungen aus den 1960er Jahren. Einige See- und Wasserfallszenen wurden in diesem Nationalpark gedreht. Wir besuchten den Park mit seinen schönen Wasserfällen und schönen Wanderwegen quer durch den Park. Während unseres Aufenthaltes an den Plitvicer Seen waren wir im B&B Lower Lakes, dass sich direkt an den Seen befindet, untergebracht.

Von hier aus ging unsere Reise weiter nach Biograd wo wir unseren Katamaran übernehmen konnten. Nach einer kurzen Einweisung übernahmen wir unseren Katamaran und brachten unser ganzes Gepäck auf den Katamaran und bezogen unsere Zimmer, die schön groß und geräumig waren. Hier verbrachten wir unsere erste Nacht an Bord in Biograd und starteten am nächsten Morgen unsere Tour von Biograd zum Strand von Kosirina, wo wir in der Bucht vor Anker gingen, um die Sonne und das kühle Wasser zu genießen. Die Nacht verbrachten wir im Hafen von Rogoznica. Abends erkundeten wir Rogoznica zu Fuß entlang der Promenade und ließen den Abend ganz gemütlich an Bord ausklingen. Der nächste Stepp unserer Reise war die Blue Lagoon mit traumhaft schönem türkisblauem Wasser. Ein herrlicher Platz zum vor Anker gehen und eine Weile einen Stopp einzulegen. Nach einem sehr entspannten Stopp ging es weiter nach Trogir, wo wir auch die Nacht verbrachten.

Trogir

Trogir ist eine Stadt an der zentralen Adriaküste in Kroatien. Die erhaltene Altstadt ist für ihre Mischung aus Renaissance-, Barock- und Romanik Gebäuden bekannt und liegt auf einer kleinen Insel, die über Brücken mit dem Festland und der Insel Čiovo verbunden ist. Die gesamte Altstadt zählt seit 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Wir erkundeten die Altstadt von Trogir und waren in einem gemütlichen Restaurant wo wir den Abend gemütlich ausklingen ließen.

Goldenen Horn auf Brac

Von Trogir ging die Route weiter zum Goldenen Horn auf Brac. Das Goldene Horn gilt als einer der beliebtesten Strände Kroatiens. Der Strand hat die Form einer Sichel bzw. eines Hornes. Er ragt von der Insel einige hundert Meter ins Meer hinaus und besteht aus kleinen, runden Kieselsteinen, die sich mit der Strömung über längere Zeit bewegen. Dabei verändert sich die Form des Strandes so, dass die Spitze mal in die eine, mal in die andere Richtung zeigt. Dieser Effekt wird durch die unterschiedlichen Wasserströmungen und den unterschiedlichen Wasserstand hervorgerufen. Am Goldenen Horn angekommen, setzten wir den Anker vor der Küste und erkundeten die Gegend mit dem Beiboot.

Bucht von Hvar

Weiter ging es zu unserem nächsten Übernachtungsstopp in einer Bucht von Hvar. Auf dem Weg nach Hvar erlebten wir kurz vor unserm Ziel einen Schrecken, da weißer Rauch im hinteren Teil unseres Katamarans aufstieg. Auf dem Kontrolldisplay wurde bei einem Motor eine Fehlermeldung angezeigt. Daraufhin versuchten wir vom Vermieter jemanden zu erreichen, was aber leider erfolglos war. Da wir kurz vor unserem Ziel waren entschieden wir uns langsam mit einem Motor bis zu unserem Ziel weiterzufahren und gingen dort vor Anker. Nach einem gemütlichen Abendessen in einem kleinen Restaurant, dass wir nur mit dem Beiboot erreichten, machten wir uns auf die Suche nach der Ursache des weißen Rauchs. Am Ende stellte sich raus, dass der Deckel des Kühlbehälters nicht komplett verschlossen war und somit die Kühlflüssigkeit verdunstete bis keine mehr vorhanden war. Nach Rücksprache mit dem Vermieter am nächsten Tag konnten wir diesen mit Wasser befüllen und ganz normal unsere Reise zum 2. Stopp in Rogznica fortsetzen. Auf dem Weg nach Rogznica setzten wir zum ersten Mal die Segel, da an diesem Tag optimale Voraussetzungen herrschten. In Rogznica angekommen gingen wir vor Anker, kochten, machten uns frisch und ließen den Abend gemütlich mit Gin und Wein an Bord ausklingen.

Die Kornaten

Am nächsten Morgen starteten wir in der Früh zu unserem letzten Ziel – die Kornaten – und entdeckten auf dem Weg sogar 2 Delphine, die auf einmal am Horizont auftauchten. Auf dem Weg zum Hafen mitten in den Kornaten machten wir Stopp an einer sehr schönen Bucht mit traumhaft türkisblauem Wasser. Wie bei jedem Stopp gab es erst mal ein leckeres Ankerbier oder Ankersekt und nach dem ersten Sonnenbad auch ein lecker Vesperteller mit Tomaten, Käse, Salami und was die Vorratskammer so hergab. Nach der Stärkung ging es weiter in den Hafen der Kornaten, dass mit einem sehr unglücklichen Anlegemanöver unsere Entspannung am Abend leider noch hinauszögerte. Beim Anlegen warf uns der Mann vom Hafen die Leinen zum Anlegen zu, die aber leider nicht bis zum Boot flogen und im Wasser landete. Durch die immer noch laufende Motorschraube wurde eine der Leinen in die Schraube gezogen und steckte dort fest. 😔 Leider erhielten wir von den Männern des Hafens keine Hilfe und mussten uns selbst helfen. So gingen unsere Männer abwechselnd mit Messer unter Wasser und versuchten die Schiffsschraube von der Leine zu befreien. Dies gelang den beiden nach ca. 1 Stunde erfolgreich und wir konnten einen traumhaften Sonnenuntergang an der Küste genießen. In den Kornaten konnten wir einen traumhaften Nachthimmel genießen. Nach diesem anstrengenden Tag genossen wir den Abend umso mehr bei Wein, Bier und Gin.

Unsere letzte Tour führte uns am nächsten Tag von den Kornaten zurück nach Biograd wo wir am nächsten Tag leider wieder den Katamaran abgeben mussten. In Biograd angekommen reihten wir uns in die Schlange der vielen anderen Boote zum Tanken ein, dass eine sehr spannende Angelegenheit war. Nachdem wir den Katamaran betankt hatten, legten wir im Hafen an und machten uns auf die Suche nach einem gemütlichen Restaurant, in dem wir unseren letzten Abend des Urlaubs ausklingen lassen wollten. Nach einer kurzen Wartezeit fanden wir einen Platz in einem gemütlichen kleinen Restaurant im Hinterhof mit super Essen.

Fazit des Urlaubs:

Ein traumhaftes Erlebnis mit einem Katamaran und super Freunden auf dem offenen Meer unterwegs zu sein.

Karte

Bilder

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Aufnahmeort: Nationalpark Plitvicer Seen

Auswahl an Vorschaubilder:

Videos

Unterwegs mit dem Katamaran

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